Aquatische Körperarbeit - Verbandseite Deutschland
Dank meiner Eltern Renate und Richard kam ich am 19.11.1960 im Zeichen des Skorpions auf der Erde an für ein ganz besonderes Abenteuer: mein Leben.
Lange war ich auf der Suche nach einem Zuhause, von dem ich glaubte, es vor langer Zeit verlassen zu haben. Je größer die Hindernisse auf meinem Weg wurden und je mehr meine Kräfte schwanden, umso mehr keimte in mir das Gefühl, dieses Zuhause nie verlassen zu haben.
Als Diplom-Ingenieur Bauingenieurwesen habe ich lange Jahre Straßen und Plätze des öffentlichen Lebens gestaltet. Seit 1999 plante ich finanzielle Freiräume als Finanzplaner.

2003 habe ich die Ausbildung in WATSU und WATA beim Institut für Aquatische Körperarbeit (IAKA) Freiburg begonnen.
 

Ich sehe in dieser Therapieform, die wie kaum eine andere Nähe, Geborgenheit und Entspannung spüren lässt, ein großes Potential für die zukünftige Entwicklung im Heilwesen.

Weiterbildungen in Shiatsu, Spiraldynamik, Kinästhetischer Anatomie, Qi Gong, Tai Chi, Systemischer Prozessarbeit und Integrativer Aquatischer Therapie runden meine Arbeit ab.
Denn der größte Lehrmeister ist für mich das Leben selbst, und so wird es mein Leben lang bleiben.




So nebenbei habe ich die Quelle gefunden, oder besser wieder entdeckt – in mir, in Gott.
Was immer jeder für sich darunter verstehen mag.


Und das alles auf dem prächtigen Planeten Erde – beim Wandern, in kühlen Gewässern der Fränkischen Schweiz, in blühenden Frühlingswiesen, wogenden Wäldern und donnernden und blitzenden Gewittern – ja ich stehe dazu: Ich liebe Mutter Erde.
Ebenso wie meine vier irdischen Kinder Bastian, Florian, Antara und Gyan, die mich auf meinen Weg gebracht haben, und die ich mit zwei wundervollen Müttern teile.

Ich glaube, dass die Aquatische Körperarbeit eine ganz besondere therapeutische Bedeutung hat. WATSU/WATA vermag ganzheitlich zu heilen, körperlich geistig und seelisch.
Dies ist längst in der Praxis durch langjährige Erfahrungen in vielen Bereichen der Medizin bewiesen worden. Dort wo Physio-, Ergotherapeuten, Krankengymnasten, und Ärzte WATSU/WATA in ihrer Arbeit einbringen, in Praxen und Krankenhäusern.
Ich selbst durfte in der Klinik Herdecke im Rahmen einer Doktorarbeit mit Fibromyalgiepatienten erfahren, sprich sehen, hören und fühlen, welch unglaublich positive Auswirkungen von den sog. Patienten wahrgenommen wurden. In der klassischen Medizin austherapiert, erfahren sie bereits von den ersten Anwendung an klare Verbesserungen ihres körperlichen, geistigen und seelischen Befindens, das sich im Laufe der Zeit manifestiert. Gleich welchen Alters, von 25 bis 75 Jahre.
Wenn auch derzeit WATSU/WATA weder als Therapie anerkannt sind, noch damit heilend oder helfend geworben werden darf, legen zufriedene Klienten und engagierte Aquatic Body Worker den Grundstein für die Anerkennung in Zukunft.

Als revolutionäre Entwicklung sehe ich die Arbeit von David Sawyer, Colorado an, die Integrative Aquatische Therapie, da Auflösen prä- und perinataler Traumen im warmen Wasser.
Wer sich mit Masaru Emoto und seinen Eiskristallen befasst hat, weiß um die heilenden Kräfte unseres Bewusstseins im Wasser. Und welch angenehmeres Medium warmes Wasser ist, weiß jeder von uns selbst, wenn er in die Badewanne steigt, ein türkisches Hamam oder ein römisches Thermalbad besucht.
In warmem Fruchtwasser sind wir gewachsen, haben wir Geborgenheit und Nähe erfahren, und so manche schmerzliche Erfahrung gemacht – ins warme Wasser kehren wir zurück, liebevoll gehalten und achtsam bewegt, um die schmerzhaften Erfahrungen aufzulösen in Licht und Liebe.

Wie wahr: Verspannte Muskeln, steife Gelenke, die im warmen Wasser weich werden. Verschlossene Herzen, die sich in der Geborgenheit warmen Wassers öffnen.

Dazu möchte ich herzlich einladen. Sich fallen zu lassen, sich selbst zu spüren, Nähe und Wärme zu genießen, und sich selbst näher zu kommen.

Harald Wagner im August 2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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